Freiburg-Boss packt über Atubolu-Abgang aus
Der SC Freiburg hat bis kurz vor Saisonschluss um Stammtorhüter Noah Atubolu (24) gekämpft. Das verrät SCF-Sportvorstand Jochen Saier dem ‚kicker‘: „Wir hatten auch mit Noah selbst immer wieder gute Gespräche, wir haben uns im letzten halben Jahr intensiv um eine Vertragsverlängerung bemüht.“ Trotz der laufenden Nachfolgersuche sei es von Vereinsseite bis zuletzt möglich gewesen, den bis 2027 laufenden Kontrakt noch auszuweiten, doch kurz vor dem verlorenen Europa League-Finale gegen Aston Villa (0:3) wollten die Freiburger Sportchefs nicht mehr länger warten und Klarheit schaffen: „Wir haben zu Noah ein besonderes Verhältnis und ihn nach dem Finale auch persönlich informiert, dass sich ein Transfer abzeichnet. Er kann nun mit seinen Beratern seine Zukunftsplanung vorantreiben und den bestmöglichen Klub für sich finden.“
Freiburg fixierte kurz darauf den Rekordtransfer von Mio Backhaus (22/Werder Bremen), der für die Sockelablöse von zwölf Millionen Euro Ende Juni in den Breisgau wechselt. Eigengewächs Atubolu muss sich daher einen neuen Verein suchen. „Wenn der angestrebte Schritt kommt, wird es eine wunderbare gemeinsame Erfolgsgeschichte gewesen sein. Er ist ein Junge aus unserer Stadt und unserer Fußballschule, den wir mit 21 Jahren zum Stammkeeper befördert haben und der sich über drei Jahre, auch durch unser großes Vertrauen in ihn, wirklich großartige entwickelt hat“, so Saier.
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