Zwei VfB-Lager: Kommt doch ein neuer Stammkeeper?
Holt der VfB Stuttgart im kommenden Wechselfenster doch einen externen Keeper an Bord? Drei Namen werden in Bad Cannstatt jedenfalls diskutiert.
Während seiner Leihe zum SC Paderborn hat Dennis Seimen (20) eine starke Entwicklung genommen, die er am gestrigen Montag mit dem Bundesliga-Aufstieg krönte. Folglich schien es zuletzt darauf hinauszulaufen, dass er in der kommenden Spielzeit beim VfB Stuttgart zwischen den Pfosten stehen wird – von dem Szenario sind aber angeblich nicht alle VfB-Verantwortlichen überzeugt.
Wie die ‚Stuttgarter Nachrichten‘ berichten, gerät der Plan mit Seimen gehörig ins Wanken. Konkret sollen sich in Bad Cannstatt zwei Lager gebildet haben – eines davon um Cheftrainer Sebastian Hoeneß, Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Sportdirektor Christian Gentner. Das Trio halte es für zu risikoreich, mit dem jungen Eigengewächs als Stammkeeper in die neue Saison zu gehen.
Stattdessen werde die Verpflichtung eines externen Keepers in Betracht gezogen. Finn Dahmen (28/FC Augsburg), Noah Atubolu (24/SC Freiburg) sowie Bernd Leno (34/FC Fulham) werden in diesem Kontext genannt. Zur Erinnerung: Eine Festverpflichtung von Bayern-Leihspieler Alexander Nübel (29) gilt als ausgeschlossen.
Wie wird sich geeinigt?
Bei den Gremien des VfB sei man sich hingegen einig, keine neue Nummer eins verpflichten zu wollen, um Seimen nicht langfristig den Weg ins Stuttgarter Tor zu verbauen. Außerdem wäre die Zusammenarbeit mit Dahmen oder Atubolu alles andere als günstig.
Man darf gespannt sein, auf welche Variante sich der Champions League-Teilnehmer vereinsintern festlegt. Sollten die Schwaben tatsächlich andernorts zuschlagen, dürfte auch klar sein, dass Seimen erneut verliehen wird.