Bundesliga

Schlotterbeck-Klausel: BVB-Boss lässt aufhorchen

Am 10. April verlängerte Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund bis 2031. In Bezug auf die kolportierten Vertragsinhalte findet BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer deutliche Worte.

von Julian Jasch - Quelle: TOMorrow – Business. Stars. Lifestyle. | WAZ
1 min.
Nico Schlotterbeck beim Torjubel @Maxppp

Nach zähen Verhandlungen gelang es Borussia Dortmund im April, Nico Schlotterbeck (26) von einer Verlängerung über 2027 hinaus zu überzeugen. Das neue bis 2031 datierte Arbeitspapier ermöglicht es dem Innenverteidiger trotzdem, schon in diesem Sommer andernorts anzuheuern.

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Der Kontrakt beinhaltet eine Ausstiegsklausel über kolportierte 50 bis 60 Millionen Euro, die lediglich für drei Vereine, darunter neben Real Madrid und dem FC Liverpool laut der ‚WAZ‘ auch der FC Barcelona, bis Mitte Juli gültig wäre. BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer widerspricht dieser Berichterstattung allerdings in Teilen.

Im ‚TOMorrow – Business. Stars. Lifestyle.‘-Podcast fasst Moderator Tom Junkersdorf die bislang kolportierten Infos über die Exit-Option zusammen, Cramer unterbricht ihn aber: „Du bist jetzt der 23. oder 24. Journalist, der es nicht geschafft hat, die Vertragskonstellation zu 100 Prozent zutreffend wiederzugeben. Ich habe bisher noch keinen getroffen, der die Konstellation so wiedergegeben hat, wie wir sie gemeinsam unterschrieben haben.“

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BVB-Abgang während der WM?

„Wir kommentieren das grundsätzlich nicht“, will Cramer die konkreten Details natürlich nicht preisgeben, sondern vielmehr seine Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass die Fixmeldung eingetütet werden konnte: „Er hat sich zum BVB bekannt. Jetzt ist er einer von vier BVB-Spielern, die die deutsche Nationalmannschaft in den USA vertreten. Und von daher bin ich happy, dass er weiter für den BVB spielt.“

Klar ist auch: Beim anstehenden Turnier hat Schlotterbeck die Möglichkeit, mit guten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. Sollte einer der Topklubs konkrete Schritte für eine Verpflichtung in die Wege leiten, wären den Schwarz-Gelben wohl die Hände gebunden – jedenfalls verneint Cramer nicht, dass Schlotterbeck besagte Ausstiegsklausel eingeräumt wurde.

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