FC Bayern: Die zwei großen Kritikpunkte an Eberl
Max Eberl muss um seine Zukunft beim FC Bayern bangen. Die Bosse um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge haben zwei große Kritikpunkte.
„Heute liegen die Chancen auf eine Verlängerung bei 60 zu 40. Da sind noch Zweifel“, ließ Uli Hoeneß vor wenigen Tagen recht unverblümt durchklingen, dass sie beim FC Bayern nicht alle überzeugt sind von Max Eberls Arbeit. Ob der 2027 auslaufende Vertrag verlängert wird, ist offener denn je.
Einem Bericht der ‚Bild‘ zufolge ist es nicht nur Hoeneß, sondern vor allem auch sein Aufsichtsratskollege Karl-Heinz Rummenigge, der Eberl kritisch sieht. Grundsätzlich soll es zwei Punkte geben, an denen sich die Bayern-Verantwortlichen stoßen.
Zu schnell und teuer
Zum einen wolle Eberl „bei Transfers immer zu schnell zum Abschluss kommen“, wodurch diese zu teuer würden. So habe der Sportvorstand im vergangenen Sommer zu viele und kostspielige Neuzugänge wie Xavi Simons (23/von Leipzig zu Tottenham) oder Jamie Gittens (21/vom BVB zu Chelsea) holen wollen, die der Aufsichtsrat nicht absegnete.
Ähnliches gelte für Vertragsverlängerungen – Rummenigge und Co. fordern in puncto Spielergehälter einen sparsameren Kurs, Eberl „müsse auch mal hart bleiben“, so laut ‚Bild‘ der interne Wunsch der Bosse.
Mangelnde Kommunikation?
Zweiter großer Kritikpunkt soll die Kommunikation sein. „Das ganz große Vertrauensverhältnis“ zwischen Eberl und Aufsichtsrat gebe es nicht, Eberl teile seine Kaderpläne erst mit, wenn die Deals fast schon eingetütet sind. Der 52-Jährige nehme Kritik nach Meinung seiner Vorgesetzten zudem persönlich und könne die Streitkultur des Vereins nicht aushalten, anders als einst Hoeneß und Rummenigge.
Hoeneß betrachtet laut der ‚Bild‘ außerdem Eberls Arbeitsauffassung kritisch. Dass dieser bei Spaziergängen mit Frau oder Hund auch mal das Handy daheim lässt, sei für Hoeneß kaum nachvollziehbar. Die finale Entscheidung über eine Eberl-Verlängerung soll auf der Aufsichtsratssitzung im August fallen.
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